In den folgenden Jahrzehnten wuchs die Schülerzahl und das 1823/24 erst neu errichtete Schul- und Mesnerhaus reichte räumlich schon bald nicht mehr aus.

1888 wurde eine Schule mit zwei Klassenzimmern errichtet. Der Unterricht fand jedoch wegen Raumnot weiterhin in bis zu drei Schichten statt. Der Unterricht musste auf zwei Stunden pro Klasse gekürzt werden. Während der Sommerzeit halfen die Schüler üblicherweise bei der Ernte und dem Viehhüten.

Im 19. Jahrhundert wurde auch erstmals ein Hilfslehrer eingestellt; dies war ab 90 Schülern zulässig. Die Bezahlung eines Lehrers war dürftig.

1905/06 folgte die endgültige Trennung von Mesner- und Lehrerdienst und 1909 schließlich die Aufhebung der geistlichen Schulaufsicht.